Beim 16. Leipziger Brückenlauf mehr als 500 Aktive dabei!

Laufsport

Gleich nach dem Start setzten sich Gabriele Honscha (li.) und Julian Sinke an die Spitze des 16,6-km-Laufes. (Foto: P. Strauß)

Alexander Enge, hier noch vor Clemens Höhne, wurde am Ende Dritter über 16,6 km (Foto: J. Arlt)

Siegerehrung der Frauen über 8km (Foto: J. Arlt)

Das Vereinsgebäude des Wasser Stadt Leipzig e.V. in der Industriestraße platzte am Sonntag fast „aus allen Nähten", den der 16. Leipziger Brückenlauf sah bei vier Laufwettbewerben und frühlingshaften Temperaturen am Karl Heine Kanal 531 Teilnehmer am Start. Dabei stimmte bei diesem Lauf einfach alles: Die Organisatoren dieses ersten Laufes in Leipzig 2023 mit unserem Abteilungsleiter Jörg Matthé an der Spitze sorgten für den Ablauf der vier Laufwettbewerbe, der Verein Wasser-Stadt-Leipzig sorgte für Getränke und eine tolle warme Suppe, Frank Fechner sorgte mit seiner lockeren Moderation für gute Stimmung!

Höhepunkt war der Lauf über 16,6 km unter dem Motto: "Wasser marsch-Vision". Der Sieger war nach 1:01:01 h Julian Sinke von der LG Exa. Julian, der 2021 überraschend den Leipziger 100-km-Lauf gewann und sich danach der LG Exa anschloss, gewann unterdessen viele langen Läufe und konnte hier den Leipziger Clemens Höhne auf Rang zwei verweisen. Julians Kommentar: „Ein guter Trainingsauftakt 2023, vielleicht konzentriere ich mich nun auf Ultraläufe". Sportlehrer Clemens Höhne, der im letzten Jahr beim Mitteldeutschen Marathon der Sieger war, lief nach 88 Sekunden hinter Julian über den Zielstrich und unser Alexander Enge, der vor wenigen Tagen beim Silvesterlauf Rang zehn belegte, wurde nach 1:02:36 h der Dritte. Rang Fünf mit Christian Jakob ein erfahrener 100-km-Läufer, der mehrfacher Bayerischer Landesmeister über den langen Kanten war und schon schon seit einiger Zeit wieder in Leipzig lebt. Christian, der im letzten Jahr an der WM über 100 km in Berlin teilnahm und dort bei der M45 Rang sechs belegte und nun für den 1. FC Lok startet, erklärte seine 1:04:02 h: „Die Saison fängt gerade an, da lasse ich es etwas ruhiger angehen", doch in seinem Schatten lief die Frauensiegerin, die 20jährige Gabriele Honscha (Automation), die im vergangenen Jahr u.a. bei den Deutschen Meisterschaften Langstrecke in Plietzhausen über 10 000 m gelaufen ist, nach 1:04:05 h mit deutlichem Vorsprung vor Antonia Müller von der LG Exa in das Ziel.

Der 8,3-km-Lauf sah mit 245 Startern das größte Läuferfeld, bei dem die Triathleten das Tempo machten. Schnellster bei den Männer war Rico Bogen (SC DHfK), der im letzten Jahr im spanischen Bilbao bei der Triathlon-EM auf der Mitteldistanz die Bronzemedaille gewann, in 27:14 min vor Eric Quellmalz, ein weiterer Tri-Athlet, der aus Jena stammt. Bei den Frauen war Ricos Schwester Bianca, ebenfalls Triathletin,  nach 31:48 min. die Siegerin vor der ehemaligen Kanutin Rebekka Anton, die jetzt für Lauftraining.com an den Start geht. Bemerkenswert: Mutter und Vater Bogen waren ebenfalls auf der Strecke, Kathrin Bogen wurde Dritte bei den Frauen und Gregor belegte bei den Männern Rang acht. „Die Familienwertung haben wir wohl gewonnen“, stellte Gregor scherzend fest.

Aber es gab auch noch einen Lauf über vier Kilometer und damit auch einen SC DHfK-Sieg. Unser Kevin Richter war als Erster mach 17:02 min. im Ziel. Aber Kevin trat dann erneut beim Lauf über 16,6 km an! Da fehlte ihm wohl doch das Durchhaltevermögen, aber nach 1:31:38 h erreichte er das Ziel und wurde bei den jungen Männer (M20) immerhin noch Neunter. Der vierte Lauf gehörte den zahlreichen Kindern. Eine Strecke von 500 Meter wurde zurück gelegt, Führungsläufer war unser Jörg Matthé. Schnellster Junge war der achtjährige Jorin Sterzing nach 3:14 min., zweitschnellstes Mädchen Milla Rommel nach 3:39 min., beide von unserer Kinderabteilung.

Aber auch weitere Aktive unserer Abteilung waren am Start: Beim 16,6-km-Lauf belegte Paula Gredig nach 1:27:45 h Platz 23 und Annette Hempel belegte in ihrer AK 55 nach 1:34:56 h Rang drei. Der Lauf über 8,3 km sah starke Frauen am Start: Hinter Kathrin Bogen, die natürlich ihre AK 50 gewann, wurde Sylvia Frankenstein in der Gesamtwertung in 36:11 min. die Vierte und war damit die Siegerin der W45. Wichtig auch der Auftritt unserer zwei schnellen Frauen Tanja Matthé und Anna-Kristin Fischer, die nach Corona lange gesundheitliche Probleme hatten. Gemeinsam liefen sie in das Ziel nach 40:14 min, belegten die Plätze Neun und Zehn, und zeigten, dass es endlich wieder aufwärts geht! Außerdem war noch unsere Isabelle Saar am Start und wurde nach 45:03 min. Achte der W35. Bei der langen Strecke waren einige Männer der älteren Generation am Start: Thorsten Schindler belegte bei der M55 Platz zwei nach 1:30:25 h, Christophe Sardet wurde Fünfter der M45 nach 1:21:56 h und unsere ältesten Läufer waren bei der M65 Jürgen Nowag (1:23:27 h) und Michael Kurt (1:46:10 h), die einen Doppelsieg bei der M65 feiern konnten. Nicht zu vergessen die 8,3 km im männlichen Bereich: Da war Felix Frankenstein dabei und kam schon 36 Sekunden hinter seiner Mutter als Vierter der MU18 in das Ziel. Hendrik Müller wurde in seiner AK 50 Zweiter in 36:48 min. Und bei der kürzeren Strecke (4 km) gab es ebenfalls starke Platzierungen unserer Jüngsten: In der U14 wurde Paulina Nolopp Zweite in 23:13 min., Martha Abraham Dritte in 23:19 min. und Kassandra Weise Sechste in 27:27 min. Frieda Joost belegte in 27:04 min. Platz 6 in der U12. Bei den Jungen belegte Arne Sterzing insgesamt den zweiten Platz in 18:06 min. und war damit der Schnellste der U14, Jakob Bernert gewann die U12 in 18:52 min, Mattis Frankenstein war der Dritte der U14 in 19:27 min., Hugo Nitsche war Zweiter der U12 in 20:19 min. und Elias Ruscher Dritter in 20:25 min. Unseren Aktiven Glückwünsche zum erfolgreichen Abschneiden beim Brückenlauf! (alle Ergebnisse unter baer-service.de) (ps)