Auf historischen Spuren beim Athen Marathon

Laufsport

Auf historischen Spuren, wie 490 v. Chr. der Bote Pheidippides, liefen Margit Schumann-Rakowski und Wenke Fröhlich am 14.11.2021 die Mutter aller Marathons von Marathon nach Athen.

Eigentlich sollte es dieses Jahr nun endlich mit dem TSC New York Marathon klappen, aber auch dieses Jahr war eine Einreise nur unter besonderen Bedingungen möglich. Wir suchten nach Alternativen und waren sofort vom Athen Marathon angetan. Kurzerhand buchten wir über Grosse-Coosmann Laufreisen. Inkludiert war der gemeinsame Besuch der Laufmesse, ein Besuch des Marathon-Museums, eine Streckenbesichtigung, verbunden mit einem gemütlichen Kaffeetrinken. Dabei wurden die Wetteraussichten genau unter die Lupe genommen. Es wurde bewölktes Wetter vorhergesagt, was sehr in unserem Sinne sein sollte. Der Marathontag begann sehr früh, um 6 Uhr fuhr uns der Bus von Athen nach Marathon. Dort angekommen, noch etwas müde, aber voller Erwartungen und guter Dinge betraten wir diesen heiligen Boden. Die Organisation vor Ort war auf die momentane Situation ausgelegt, aber sinnvoll und sehr gut umgesetzt. Unser Start erfolgte pünktlich und unsere Laufeinteilung war bis Kilometer 32 klar ausgelegt. Für Margit war es der erste Marathon und aufgrund des Höhenprofils wollten wir bis dahin zusammen laufen. Die nötige Erfrischung und Energie erhielten wir alle 2,5 km an den Verpflegungspunkten. An der Strecke sorgten Sirtaki und das Publikum durchgängig für gute Stimmung. Die letzten 7 Kilometer liefen wir beide jeder für sich, wohl wissend, dass wir uns im Ziel treffen werden. Jede von uns beiden genoss die letzten Kilometer in Athen und diesen wirklich beeindruckenden, sehr emotionalen Zieleinlauf in das Panathinaiko-Stadion. Glücklich, stolz, aber natürlich auch geschafft, nahmen wir unsere Medaillen in Empfang und genossen die Marathon-Atmosphäre in dieser imposanten Kulisse. Mit 14 weiteren Finishern aus der Reisgruppe und deren Begleitpersonen ließen wir den Abend in einer gemütlichen Taverne ausklingen. (Wenke Fröhlich)